Deine Mutter …
www.frag-mutti.de ist eigentlich eine Seite mit (teilweise) nützlichen Tipps für den Alltag. Nicht unbedingt etwas für jene die noch bei Mutti wohnen. Aber speziell für die, die das Nest gerade verlassen haben (oder aber vorhaben es nach dem dreißigsten Geburtstag endlich zu tun), kann ein guter Tipp einen peinlichen Anruf bei Mutti ersparen.
Und wenn sie dann zu Besuch kommt und du den ein oder anderen Tipp beherzigt hast, wird sie sicher so etwas sagen wie: „Mensch Kind, deine Spiegel sind so sauber, da hast du doch bestimmt mit Milchstopper BH-Einlagen nachgeholfen oder?“.
Weitere Hinweise wie „Wasser sparen: Beim Duschen pinkeln“ findet auf www.frag-mutti.de jeder (der möchte).
Eine Woche ohne
Eine Woche ohne? Kein Problem … gibt schließlich noch andere Suchmaschinen … lass mich das mal eben googlen …
Die letzte Hürde
Eine Bekannte sagte kürzlich zu mir, ihr sei aufgefallen, Männer hätten häufig Probleme damit die letzten paar Schritte kurz vor dem Erreichen eines Ziels konsequent zu gehen. Der eine schiebe die letzten Prüfungen zum Abschluss seines Studiums seit einem Jahr immer weiter auf und wolle während dessen „Künstler“ sein, der Andere wehre sich seit Monaten leidvoll gegen die Entscheidung seine Freundin nach 8 Jahren Beziehung zu heiraten und der nächste würde sowieso überhaupt nichts gebacken kriegen.
Bei Frauen sei das alles ganz anders. Überhaupt würde sie das nicht verstehen! Es sei doch absolut wünschenswert nach langer Zeit etwas zu einem Abschluss zu bringen und sich umzudrehen um zufrieden darauf zurückzublicken. Solche Meilensteine wären doch die Grundlage für jeden persönlichen Fortschritt!
Und egal wie sehr es mich bei ihren Worten, ob ihrer Arroganz, schüttelte:
Ich bin gerade am Lernen für die letzte Prüfung die mir noch fehlt um mein Diplom (weiter) schreiben und abgeben zu können. Und angesichts der letzten Hürde die sich dort vorne, wenige Meter vom Ziel entfernt abzeichnet, würde ich mich am liebsten hinsetzen und „Künstler“ werden, Picknicken oder meinetwegen auch Heiraten… solange ich keinen Schritt weiter gehen muss.
Genie und Wahnsinn
Genie und Wahnsinn liegen bekanntermaßen nah beieinander. Da ich mein Klavier gerade mit dem „Second Movement“ aus dem italienischen Konzert von Bach quäle und mir meiner Interpretation nicht sicher war habe ich nach Inspiration gesucht – und sie gefunden.
Bei Glenn Gould.
Der Mann, der als kleiner Junge immer etwas zu tief am Klavier saß und später seinen Stuhl absägen ließ um diese Position beizubehalten. Der Mann der Bach (nicht unumstritten) interpretierte wie kein Anderer.
Anbei eine kleine Kostprobe. Jedem der mehr will, seien Suchbegriffe wie „italian concert“ und „goldberg variations“ in diesem Zusammenhang nahegelegt. Vieles findet sich auch im Glenn Gould Archive.
Auch eine Reaktion …
Eine ältere Dame betritt die Straßenbahn und sieht sich nach einem freien Platz um. Ein junger Mann bemerkt sie und spricht:
„Hier ist noch ein Platz frei, ich beiße schon nicht!“.
Darauf sie: „Das ist gut, dann breche ich ihnen auch nicht das Genick!“.

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