Die letzte Hürde
Eine Bekannte sagte kürzlich zu mir, ihr sei aufgefallen, Männer hätten häufig Probleme damit die letzten paar Schritte kurz vor dem Erreichen eines Ziels konsequent zu gehen. Der eine schiebe die letzten Prüfungen zum Abschluss seines Studiums seit einem Jahr immer weiter auf und wolle während dessen “Künstler” sein, der Andere wehre sich seit Monaten leidvoll gegen die Entscheidung seine Freundin nach 8 Jahren Beziehung zu heiraten und der nächste würde sowieso überhaupt nichts gebacken kriegen.
Bei Frauen sei das alles ganz anders. Überhaupt würde sie das nicht verstehen! Es sei doch absolut wünschenswert nach langer Zeit etwas zu einem Abschluss zu bringen und sich umzudrehen um zufrieden darauf zurückzublicken. Solche Meilensteine wären doch die Grundlage für jeden persönlichen Fortschritt!
Und egal wie sehr es mich bei ihren Worten, ob ihrer Arroganz, schüttelte:
Ich bin gerade am Lernen für die letzte Prüfung die mir noch fehlt um mein Diplom (weiter) schreiben und abgeben zu können. Und angesichts der letzten Hürde die sich dort vorne, wenige Meter vom Ziel entfernt abzeichnet, würde ich mich am liebsten hinsetzen und “Künstler” werden, Picknicken oder meinetwegen auch Heiraten… solange ich keinen Schritt weiter gehen muss.
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